Kreativität

Kreativ sind wir alle auf die eine oder andere Weise. Unser Job ist es jedoch nicht nur, kreativ zu sein. Wir müssen mit dieser Kreativität auch etwas erreichen.

Darum haben wir Laufe der Zeit einige Regeln aufgestellt, die das kreative Miteinander erleichtern und an denen wir uns messen lassen.

Regel No.1: Kreativ allein reicht nicht.

Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Markenagentur kreativer sein muss als eine Werbeagentur. Denn Kreativität ohne strategische Basis ist einfach, aber nicht nachhaltig. 

Markenkommunikation hat einen strengeren Filter: Nur Kreation, die auf die Marke einzahlt, kann diesen Filter passieren.

Darum betrachten wir Kreativität immer unter zwei Blickwinkeln: Ist sie aufmerksamkeitsstark genug und zahlt sie auf Marke ein?

Regel No. 2: Nur Impulskäufe kommen ohne Argumente aus.

Viel wird spekuliert über die Unterschiede zwischen BtoB und BtoC. Der entscheidende Unterschied ist jedoch weniger die Zielgruppe als vielmehr der Wert. Ist das Produkt oder der Service so kostengünstig, das er als Impulsartikel gekauft wird? Dann kann der emotionale Reiz ausreichen, um zu verkaufen.

Beispiel FMCG: Im LEH brauchen Produkte nur eine emotionale Aufladung von kommunikativer Seite; das reicht für den Kaufakt. Ganz einfach deshalb, weil die Produkte geringwertig sind. Wer ein „falsches“ Produkt kauft, hat keinen echten Schaden.

Anders sieht es aus bei höherwertigen Gütern wie Autos, Fertighäuser oder Einrichtungen. Obwohl ebenfalls BtoC, sind hier Argumente notwendig, um eine Markenpräferenz auszulösen. Zudem: Je höherwertiger die Güter, desto glaubwürdiger muss die Kommunikation sein. Einfach deshalb, weil mehr Kapital gebunden wird. Der Verbraucher kann sich Fehler nicht leisten. Hier muss die Marke glaubwürdig und seriös sein.

Ähnlich ist es mit der BtoB-Ansprache. Jedoch nicht deshalb, weil der Käufer ein professioneller Einkäufer ist, sondern weil das Investitionsvolumen hoch ist. Auch der Einkäufer wird sich keine Fehler leisten wollen.

Regel No. 3: Immer besser als der Wettbewerb

„Lieber gut geklaut als schlecht kreiert.“ Das ist ein stehendes Sprichwort in Werbeagenturen und häufig funktioniert diese Art der Kreation. Wenn die Kopie allerdings aus dem Wettbewerbsumfeld kommt, kann es schnell peinlich und manchmal (aus wettbewerbsrechtlichen Gründen) teuer werden.

Darum sehen wir uns zwar an, was der Wettbewerb macht. Aber nicht, um ihn zu kopieren, sondern um seine Positionierung zu verstehen.

Und dann geben wir alles, um es besser zu machen. Denn erst die bessere Kreation macht den Vorsprung am Markt sichtbar.

Regel No. 4: Unternehmen kennen ihre Märkte

Wir setzen auf Arbeitsteilung und gehen nicht davon aus, dass wir den Markt besser kennen als unsere Auftraggeber, die dort (manchmal seit Jahrzehnten) erfolgreich sind. Es wäre sinnlos, auf diesem Gebiet mit Besserwisserei glänzen zu wollen.

Andererseits kennen wir die Psychologie der Überzeugungen und wissen, was wir tun müssen, um die Botschaften glaubwürdig an die Zielgruppen zu bringen. Das ist wiederum unser Beitrag zu mehr Erfolg für die Auftraggeber.

Unsere Arbeitsweise
pro-bono Markenagentur

Engagement

Gemeinsam Gutes schaffen. Die Agentur engagiert sich: Praktikum für Refugee...

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